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Mehr Erfolg geht nicht!!!!

Aus für Neubaupläne

Schützenhofbunker: 

Investor schmeißt hin

MÜNSTER Der Abriss des Schützenhofbunkers ist erstmal vom Tisch: Der Investor, der auf dem Gelände des alten Weltkriegsbunkers 50 Wohnungen bauen wollte, hat den Kaufvertrag aufgelöst - und übt harte Kritik an Münsters Politik. Der geforderte neue Bebauungsplan habe dem Projekt das Genick gebrochen. (MZ-online, 17.12.2012)

Besser konnte es für uns nicht laufen. Und Beyers Kritik stecken wir locker weg:

BWN-Geschäftsführer Tobias Beyer begründet seinen Ausstieg aus dem Projekt „Schützenhofbunker“ mit dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Hierdurch seien die Risiken für die Realisierung des Projekts zu groß geworden. Wir stellen fest: Der Ratsbeschluss zum Bebauungsplan geht allein auf das Engagement der Bürgerinitiative Schützenhofbunker zurück. Und darauf sind wir stolz!

Beyers Ausstieg heißt nämlich im Klartext: Er wollte den Bunker billig abreißen und etwas Neues bauen, was mit den Maßstäben für einen Bebauungsplan nicht vereinbar ist; und das auch noch als „GmbH & Co. KG“, also ohne jede persönliche Haftung. Das ist nun verhindert, und wir haben die Chance, das gesamte Verfahren wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen:

Bisher legte der Verkäufer eines Grundstücks für sich fest, was er am Verkauf verdienen wollte. Den Zuschlag bekam der Höchstbietende. Der wiederum wollte auch verdienen und plante eine entsprechend große Ausnutzung des Grundstücks. Das führte in aller Regel zu vielen kleinen, für Familien untaugliche und unbezahlbaren Eigentumswohnungen; oft reine Luxuswohnungen. Mit dem Argument, die Wohnungsnot in Münster sei ja groß, wurde die Bauverwaltung und die Politik geschickt auf die eigene Seite gezogen. Und kaum jemand fragte, ob tatsächlich diese Art von Wohnungen gebraucht wird, und wer sie bezahlen soll.

Jetzt gehen wir anders vor. Die Stadt tut das, was normal ist: Sie macht einen Bebauungsplan und legt darin fest, was für Wohnungen entstehen sollen, wieviele und wie groß sie sein sollen. Und daraus errechnet sich der Wert des Grundstücks; nicht aus den Wünschen des Grundstückseigentümers oder Investors. Und wenn es um ein Grundstück geht, auf dem auch noch ein Bunker steht, der nur mit enormem finanziellem Aufwand einigermaßen verträglich abgerissen werden kann, ist das Grundstück eben deutlich weniger wert. Vielleicht kann sich dann sogar Wohn&Stadtbau oder eine gemeinnützige Wohnungsgesellschaft den Erwerb leisten und bauen.

Vermutlich ist also das jetzt gewählte Verfahren an der Ecke Hammer Straße/Wörthstraße ein Beitrag zur Kostendämpfung im Wohnungsbau und damit zu einer Verbesserung für alle, die eine bezahlbare Wohnung brauchen.  




Wir stellen Ihnen auf der Seite Situation Okt.2012 zur Verfügung:
- den Antrag auf Unterschutzstellung des Bunkers als Denkmal,
- den Beschluss des Planungsausschusses vom 13.09.2012 zur Aufstellung eines Bebauungsplans
- das Rückbaukonzept der Fa. Robert Zeller,
- die Erschütterungsprognose und das Lärmgutachten, sowie
- die juristische Bewertung der Gutachten durch unseren Rechtsanwalt
- den offenen Brief an die BWN/WEH und ihren Geschäftsführer zur Sicherung von Regressforderungen
- das Schreiben der WEH nach unserem "offenen Brief"

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