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Das sollten die Gundstückserwerber bedenken:                            (Stand: 28.02.2012)                            

1.    Bei einer Neubebauung des „Bunkergrundstücks" handelt es sich keineswegs um die typische Füllung einer Baulücke. Die Anlieger werden deshalb massiven Druck auf die Politik ausüben, einen Bebauungsplan in angemessenen Grenzen aufzustellen und eine Veränderungssperre zu erlassen.
2.   Ein Bebauungsplanverfahren kann eventuell im Konsens durchgeführt werden. Eine Baugenehmigung nach § 34 BauGB wird dagegen zu langwierigen juristischen Auseinandersetzungen führen: Die Umgebung, in die sich das Vorhaben einfügen muss, ist sehr heterogen. Es wird deshalb keine klaren Grundlagen für eine Baugenehmigung durch die Stadt Münster geben.
3.   Der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird empfohlen, sich dieser Forderung anzuschließen und die Frist für Kaufangebote (09.03.2012) deshalb auszusetzen.
4.   Die Anlieger werden sich mit allen Mitteln gegen eine Tiefgaragenzufahrt von der Wörthstraße aus wehren.
5.   Die in den 1980er Jahren eingeführten und bei der gesamten Bevölkerung im Viertel akzeptierten Verkehrsregelungen sind parlamentarisch beschlossen worden und könnten ggf. auch nur durch neue Beschlüsse geändert werden. Es ist nicht vorstellbar, dass die Politik zu solchen Änderungen bereit ist.
6.   Die Anlieger werden in einem eventuellen Genehmigungsverfahren für den Abriss des Bunkers umfangreiche Beweissicherungsverfahren durchsetzen, die nicht nur die aufstehenden Gebäude, sondern auch Straßen und Wege, Ver- und Entsorgungsleitungen umfassen.
7.   Die Anlieger werden in einem eventuellen Genehmigungsverfahren für den Abriss des Bunkers umfangreiche Maßnahmen durchsetzen, die die Lärmbelastung auf das bei Bauarbeiten allgemein Hinnehmbare beschränkt.
8.   Die Anlieger halten den Betrieb des Kinderspielplatzes während eines eventuellen Abrisses und einer Neubebauung für völlig indiskutabel. Es ist deshalb ein angemessener Ersatz für diese Zeit zur Verfügung zu stellen.

Dies sollten die Eigentümer bedenken, wenn Sie die weitere Verwendung des Grundstücks planen!